Was man beim Kauf von orientalischen Möbeln beachten sollte

Man muss nicht unbedingt aus dem Orient stammen, um orientalische Möbel schön zu finden und sie als dekorative Accessoires zu verwenden. Man kann die Möbel, Dekoartikel und Kissen auch allein aus optischen und gestalterischen Gesichtspunkten heraus verwenden, um der eigenen Wohnung oder einem Zimmer ein bestimmtes Flair zu geben. Damit schaffen Sie es, eine einzigartige Wohnkultur zu schaffen, die eben nicht Standard, sondern etwas Besonderes in dieser Gegend ist. Kombiniert mit modernen Elementen ergibt dies eine gut aufeinander abgestimmte und behagliche Wohnumgebung.

Arabische Wohnkultur

Qualität und Aussehen sind entscheidende Faktoren

Möbel aus dem arabischen Raum sind vor allem aus Hour olz oder Metall gefertigt. Die Farben sind eher braun und dunkel. Weiß oder Grau finden sich eher selten, besonders bei traditionellen Gegenständen. Vereinzelt sind Farbtupfer eingearbeitet. In orientalischen Lampen zum Beispiel finden sich häufig rote, blaue oder grüne Gläser, die das Licht dämpfen und gleichzeitig für ein schönes Farb- und Formenspiel im Raum sorgen. Mit einigen Lampen gelingt es sogar, Formen auf die Wand oder den Tisch zu projizieren, die so aussehen, als ob sie zur Tapete oder zur Tischdecke gehören. Möbeldekors sind eher in Schattierungen von Rot oder Gold gehalten und passen damit gut zu dem braunen Holz. Diese eher dunklen Farben geben dem Raum eine behagliche und wohnliche Atmosphäre.

Beim Kauf sollte man auf die Qualität achten. Reine Dekorationsartikel werden kaum beansprucht und müssen daher nicht so robust sein wie Möbelstücke, die täglich benutzt werden. Hier sind besonders strapazierfähige Oberflächen sinnvoll, die sich auch gut reinigen lassen. Zudem sollen die Oberflächen auch nicht zu empfindlich gegenüber Wasser sein. Bei textilen Bezügen ist es sinnvoll, wenn die Stoffe imprägniert sind. Dann dringen versehentlich verschüttete Flüssigkeiten nicht in die Fasern ein und hinterlassen keine Flecken.

Welches Leuchtmittel sollte es sein?

Gerade bei Lampen ist die Auswahl groß. Zunächst sollte man sich überlegen, wofür die orientalische Lampe angeschafft werden soll. Ist sie nur dazu da, um bei einem gemütlichen Abend gerade genug Licht zu spenden, um die Fernbedienung zu finden, lohnt es sich vielleicht sogar, über eine Lampe nachzudenken, die mit einer Kerze als Leuchtmittel funktioniert. Soll das Licht heller sein sind elektrisch betriebene Lampen notwendig. Achten Sie bei der Wahl des Leuchtmittels auf die Angaben des Herstellers. Besonders die aufgenommene Leistung, also die Wattzahl, sollte nicht überschritten werden. Durch LED- oder Energiesparlampen wird diese zwar häufig eingehalten, aber es kann vorkommen, dass sie zu hell sind, um mit der Lampe zu harmonieren und die gewünschte Stimmung zu verbreiten.

lampen orientalisch

Wenn Sie diese Tipps beherzigen und mit einem guten Gefühl an den Kauf gehen, sind die Lampen aus dem Reich aus tausend und einer Nacht eine wunderbare Ergänzung Ihrer Einrichtung und ein hervorragendes Mittel, um eine behagliche und wohnliche Stimmung in Ihrer Wohnung zu schaffen.

 

 

 

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Fes, die Stadt im Norden Marokkos

Fes liegt im Landesinneren im Norden Marokkos. Sie ist die drittgrößte Stadt des Landes, in ihr wohnen etwas mehr als eine Millionen Einwohner. In Ihrer Geschichte war sie Königsstadt und ist neben drei anderen Städten, die diesen Titel ebenfalls tragen, die älteste. Auch in kultureller Hinsicht ist Fes führend. Nachdem in der Stadt die Qarawiyin Universität gegründet wurde, entwickelte sie sich zu dem geistigen und wissenschaftlichen Zentrum des Landes. Durch die Gründung dieser Universität bzw. Moschee im Jahr 859 verlagerte sich auch das öffentliche Leben in den Stadtteil, in der sie errichtet wurde. Dieser Teil von Fes ist noch heute Bestandteil der Altstadt.

die alten Medina von Fes

Sehenswürdigkeiten in Fes

In Fes findet man viele alte und gut erhaltene historische Gebäude, die durch ihre orientalische Architektur und die bunten Mosaike einen guten Eindruck vermitteln, wie die Stadt in ihrer Blütezeit aussah. So gilt gerade die Altstadt als Musterbeispiel einer orientalischen Stadt. Daher wurde sie im Jahre 1981 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt und steht seitdem unter Schutz. In Fes selbst gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Museen. Bekannt sind davon unter anderem:

  • Bab Mahrouk, ist ein monumentaler Torbau aus dem 13. Jahrhundert.
  • Medersa Attarine, eine ehemalige 1350 erbaute Koranschule, die heute als Museum offen ist.
  • Souk Attarin
  • Souk Kissaria
  • Medina von Fes: Die Altstadt. Hier sollte man einen guten Orientierungssinn mitbringen und auch keine Angst vor Gedränge haben. In der Altstadt kann man ursprüngliche Handwerke sehen und bestaunen und in die lange Geschichte der Stadt eintauchen.
  • Der Königspalast: Leider ist er nur von außen zu bestaunen.
  • Borj Sud, ein Turm von dem man einen wunderbaren Blick über die Stadt hat.

Stärkung für zwischendurch

Wer genug von dem Trubel in den engen Gassen der Altstadt hat, kann es sich in einem Teehaus oder einem Restaurant gemütlich machen und ausruhen. Die festen und farbenfrohen marokkanischen Kissen helfen, zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln für weitere Entdeckungstouren.

Das Restaurant Sekaya bietet gute Küche in Mitten der Medina von Fes. Die Gerichte sind traditionell und für die ganze Familie geeignet. Auf der Speisekarte sind Tajine, Couscous und verschiedene Vorspeisenteller zu finden. Das Restaurant ist sowohl für Mittag als auch fürs Abendbrot geeignet. Am Eingang der Medina finden sich Teehäuser, in denen man sich auch am Nachmittag oder Vormittag hinsetzen kann, um einen Tee zu trinken und Leute zu beobachten. Besonders gern wird Pfefferminztee getrunken, dies ist grüner Tee, in dem sich Pfefferminzblättchen befinden. Die Teehäuser strahlen einen besonderen Reiz aus und sind vor allem in der Nähe von Bab Boujeloud, einem mächtigen und mit grünen und blauen Mosaiken verzierten Tor, zu finden.

 süßen marokkanischen Tee

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Eine Reise nach Marokko

Marokko ist so nah an Europa, wie kein anderes nordafrikanisches Land. Die nur 14 Kilometer breite Meerenge von Gibraltar trennt Spanien und Marokko voneinander. Die Grenzen dieses faszinierenden Landes sind so gegensätzlich wie das Land selbst. Im Norden und Westen grenzt das Land an das Mittelmeer und den Atlantischen Ozean, damit ist Marokko übrigens das einzige afrikanische Land welches mit beiden Gewässern eine Küste teilt. Im Osten und Süden hingegen grenzt es an die trockenen Wüstengebiete der Sahara.

Die Landschaft ist im Norden vom Atlasgebirge dominiert. Viele Gipfel sind über 3000 Meter hoch und stellen eine beeindruckende Wetterscheide zwischen dem Norden und dem Süden dar. Der höchste Berg ragt 4165 Meter in den Himmel.

Die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Marokko sind das Frühjahr und der Herbst. Dann sind die Temperaturen mild und Ausflüge werden nicht zu einer heißen Angelegenheit. Im Sommer steigen die Temperaturen auf über 38 Grad. Besonders im Landesinneren wird es sehr heiß. Daher ist ein Ausflug in die Wüste im Sommer weniger zu empfehlen. Die Temperatur an den Küsten ist es auch im Sommer milder und mit 28 Grad Celsius angenehm zum Baden.

Im Winter wird es deutlich kühler. Die Temperaturen an der Küste liegen bei 16 Grad. Im Gebirge sinken die Temperaturen auch unter den Gefrierpunkt und es fällt sogar Schnee.

die Wüste in Marokko

Die besten Aktivitäten

Marokko ist ein vielfältiges Land, in dem man seine Zeit ganz vielseitig verbringen kann. Wer sich lieber am Strand in der Sonne entspannt ist genauso richtig, wie jemand, der auf Entdeckungstour in die Wüste oder ins Gebirge gehen will. Trekkingtouren und Wanderungen werden von erfahrenen Führern angeboten und bieten eine einmalige Gelegenheit, das Land und seine Landschaft abseits der Haupttouristenpfade kennenzulernen und zu erleben. Die beste Zeit dafür ist von Mai bis Oktober. Obwohl die Temperaturen am Tag sehr hoch werden können, ist es ratsam, trotzdem warme Kleidung mitzunehmen. Der Grund ist, dass die Temperaturen in der Nacht empfindlich sinken können, so dass man friert, wenn man unterwegs übernachtet. Im Winter sind besonders Bergrouten wegen Schnee oder Regen gesperrt und viele Touren werden nicht angeboten.

Für den Strand und einen entspannten Urlaub ist besonders die Stadt Agadir bekannt. Dort findet man als Tourist alle Annehmlichkeiten einer gut ausgebauten touristischen Infrastruktur von Hotels bis Restaurants und Märkte. Wer also am Abend in einem gemütlichen Restaurant sitzen und den Tag ausklingen lassen will, sollte sich also hier für die Zeit des Urlaubes niederlassen und das Licht der typischen marokkanischen Lampen genießen, die das Lokal in eine zauberhafte Stimmung tauchen.

Ein Ausflug mit einer Karawane in die Wüste ist ein besonderes Highlight einer Reise. Die Stille und das einzigartige Licht sind unvergesslich. Bekannte Städte, in denen die Herrscher und Könige Marokkos gelebt haben sind Rabat, Marrakesch Meknes sowie Fes und auf jeden Fall einen Besuch wert.

JoschkaEine Reise nach Marokko

Essen wie im Orient

Die arabisch Welt ist für uns nicht nur kulturell eine beeindruckende Gegend, sondern auch in kulinarischer Hinsicht eine kleine Entdeckungsreise wert. Die bekanntesten Gerichte, die man aus der arabischen Region kennt, sind Kebab und Falafel. Allerdings haben die Länder noch viele andere süße und herzhafte Speisen, die uns hier vollkommen unbekannt sind und trotzdem sehr gut schmecken. Wer allerdings nicht gerade Urlaub in einem dieser Länder gemacht hat, kennt sie jedoch kaum. Das ist schade, da sie sehr gut schmecken und auch meist gar nicht so aufwändig zubereitet werden. Wer also Freunde, Familie oder den Partner beziehungsweise die Partnerin auf eine geschmackliche Reise in das Morgenland entführen will, braucht ein paar Ideen, welche typischen Gerichte man kochen oder backen kann.

Zutaten aus dem Orient

Der typische Geschmack vieler Speisen kommt durch besondere Zutaten wie Safran oder Rosenwasser. Obst spielt ebenfalls eine große Rolle. Besonders Datteln, Feigen oder Nüsse werden als Dessert oder als Zutat in Speisen verwendet. Weit verbreitet sind auch süße Wassermelonen. Auch Pistazien sind in der arabischen Küche sehr bekannt und beliebt und Sesam wird häufig als Gewürz oder als Grundlage vieler Speisen eingesetzt. Typische Gewürze sind Kreuzkümmel, Nelken, Thymian und Pfeffer. Aber auch Minze wird sehr gern verwendet, nicht nur im Tee.

Zu den Grundzutaten zählen häufig Reis, Couscous oder Kichererbsen. Als stilechtes Getränk zum Essen eignet sich schwarzer Tee mit viel Zucker, Anis, Pfefferminze oder auch Kardamom.

Welche Speisen eignen sich für zu Hause?

Die kleine Übersicht zeigt ein paar typische Gerichte, die man auch zu Hause nachkochen oder kaufen kann.

  • Falafel: Werden aus Kichererbsen oder Bohnen hergestellt, die püriert und frittiert werden.
  • Taamiyya: Sind frittierte Gemüsebällchen, die in Ägypten sehr beliebt sind.
  • Hummus: Paste aus Kichererbsen, die besonders mit Olivenöl und Brot hervorragend schmeckt.
  • Baklava: Von diesem Dessert gibt es unzählige Varianten und jede Region behauptet von sich, die einzig richtige Baklava herzustellen. Gut schmecken sie alle. Aber manche sind auch sehr süß.
  • Couscous: So vielfältig wie die gesamte Region. Als Beilage oder als Salat eignet es sich für vegetarische Speisen genauso gut wie für Gerichte mit Fleisch oder Fisch.

Um beim anschließenden Essen die richtige Stimmung zu erzeugen, ist auch die Dekoration wichtig. Mit hübschen arabischen Lampen wird der Raum am Abend in ein unvergleichliches Licht getaucht und man fühlt sich gleich wie in Ägypten oder Marokko. Wer es noch etwas realistischer mag, kann neben den arabischen Lampen auch eine Decke auf dem Boden ausbreiten und darauf essen. Übrigens, gegessen wird häufig mit den Fingern. Hände waschen daher nicht vergessen.

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Arabisches, mal eine anderes Motto für eine Party

Warum gerade arabisch?

Mottopartys sind beliebt und machen Spaß. Allerdings sind die meisten Themen schon ziemlich abgenutzt und es fällt schwer, ein geeignetes Motto zu finden. Sport, 80er oder auch Bad Taste, alles wurde schon probiert und irgendwann ähneln sich die Kostüme und Ideen. Warum also nicht einfach eine Mottoparty mit gutem Geschmack und einem exotischen Thema veranstalten? Dafür bietet sich gerade die reiche arabische Kultur mit ihren unverwechselbaren arabischen Dekoren an. Man hat hier zwei Vorteile, zum einen gibt es viele schöne Accessoires zu kaufen, die man auch leicht vor und nach der Party in die Gestaltung der Wohnung einbeziehen kann. So kann man sich bei der Dekoration so richtig nach Herzenslust auslassen. Zum anderen sind auch Verkleidungen nicht besonders schwierig zu finden oder zu basteln.

schöne Dekoration im arabischen Stil

Was man benötigt

Für die Gestaltung der Wohnung findet man in einem Laden für Bastelbedarf oder einem Onlineshop gute Accessoires, die man verwenden kann. Besonders die Farben Weiß und Rot sind typisch für diese Regionen und zaubern eine stimmungsvolle Atmosphäre. Gerade leichte Stoffe, mit denen man Wände verkleiden kann, eignen sich hervorragend. Feiert man draußen kann man damit auch prima Pavillons umgestalten, so dass Sie aussehen, wie aus dem arabischen Raum. Wer es ganz echt gestalten will, kann auch Sand verwenden, der auf den Fußboden gestreut wird und damit ein noch authentischeres Flair gibt. Allerdings sollte man darauf achten, dass man dann keine empfindlichen Gegenstände wir Vasen oder Teppiche in der Nähe hat. Durch die kleinen Sandkörner können schnell Kratzer entstehen und schöne glänzende Gegenstände stumpf werden.

Wer sich dem Thema tiefer widmen will, kann seinen Dekoideen freien Lauf lassen und auch kleine Details liebevoll gestalten. Günstige Möglichkeiten eine realistische Stimmung zu erzeugen funktionieren mit Räucherkerzen oder Räucherstäbchen. Auch Öllampen bringen mit ihrem Licht einen wunderbaren träumerischen Effekt. Und nicht selten hat jemand auch eine Wasserpfeife, die er gerne mitbringt.

Zur passenden Stimmung einer Feier gehört aber nicht nur die Deko, sondern auch die passende Musik. Im Internet finden sich viele arabische Lieder, die sich gut als Hintergrundmusik eignen. Dabei hat man die Wahl von traditionellen Liedern bis hin zu schnellen und modernen Popsongs, die später am Abend für eine ausgelassene Stimmung sorgen.

Nicht nur fürs Auge, auch für den Magen

Feiern, die die arabische Kultur als Motto haben, sind nicht nur ausgezeichnet geeignet, um sich in der Dekoration zu verlieren, sondern bieten auch viel Freiheit sich kulinarisch auszuleben. Dabei kann man allerlei neue Rezepte und Zubereitungsarten lernen und entdecken. Jedes arabische Land hat sein eigenes Nationalgericht. Aber überall sind zum Beispiel Falafel und das typische Fladenbrot bekannt. Diese kann man entweder ganz einfach selber machen oder im Laden kaufen.

Gerichte aus dem Nahen Osten

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